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Den Mut haben verletzlich zu sein

  • Autorenbild: Soy
    Soy
  • 25. Mai 2020
  • 2 Min. Lesezeit

Niemals hätte ich es für möglich gehalten, geschweige denn daran gedacht, mein Tagebuch oder etwas annähernd in diese Richtung veröffentlicht und gepostet. Doch wie vieles, dass ich früher nicht getan hätte, ist auch hier der Grund simpel. Mir hat schlichtweg der Mut gefehlt, die Angst war zu gross und ich habe mich von ihr unterkriegen lassen.


Kürzlich habe ich dann vom Buch Daring greatly von Brené Brown gehört und mir anschliessend auf Netflix den dazugehörigen TedTalk angeschaut. Innert kürzester Zeit hat mich Brené Brown mit nichts weiter als ihren Worten in den Bann gezogen. Ihre Überlegungen, Ansichten und Theorien bezüglich Verletzlichkeit und die wahre Stärke die darin liegt, hat mich begeistert.



Wieso sollte ich meine Verletzlichkeit aus Angst nicht zu genügen oder aus Angst, was andere davon denken könnten, zurückhalten oder gar verstecken. Diese Mentalität, dieser Ansatz ist genau das, womit Brené Brown mich neugierig machte und schlussendlich auch überzeugte.


Oftmals fehlt einem der Mut gar nicht wirklich, wir denken es nur. Bilden es uns ein, da es uns unangenehm ist, wir uns aus unserer Komfortzone wagen müssten. Doch häufig wäre die erste Intuition auch die Richtige. Aus irgendeinem Grund hatte man ja schliesslich den Einfall über ein gewisses Thema zu schreiben, zu posten oder was auch immer. Lässt man den Gedanken länger durch seinen Kopf wandern und die äußeren Einflüsse auf sich hineinprasseln, hat man den Mut nicht mehr, er geht verloren und man zieht es nicht durch. Würde man sich aber über die Kante hinaus stossen, sich trotz Bedenken dennoch wagen, bin ich überzeugt, dass wir in den meisten aller Fälle positiv überrascht und erst so das finden würden, was einem wirklich erfüllt, glücklich und erfolgreich in seinem Leben macht. Es kann nicht immer alles „easy peasy“ gehen. Nein, man muss ab und zu auch darum kämpfen, sich ausprobieren, fordern und immer wieder neu erfinden.


Daher nehme ich mir jetzt ein Beispiel und wage mich jetzt tatsächlich so etwas wie mein „Gedanken Tagebuch“ zu veröffentlichen. Einmal pro Woche, oder jede Zweite, werde ich versuchen einen Text darüber hochzuladen, was mir in dieser Woche alles durch den Kopf ging und mich beschäftigte.

Listen to yourself, take some risk and be brave.

Besitos Soy




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