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Sehnsucht

  • Autorenbild: Soy
    Soy
  • 8. Juli 2020
  • 2 Min. Lesezeit

"The half of it", ein Film über die Sehnsucht, nach einer Liebe, die man selbst noch nicht so ganz benennen kann. Das Intro dazu zog mich sogleich in seinen Bann. Der Anfang meines Textes enthält teilweise Auszüge des Intros, gemischt mit meinen Gedanken und Ideen.

Sehnsucht


Zurück in der Antike

hatten die Griechen die Vorstellung,

war es der Griechen Überzeugung,

dass der Mensch

einst vier arme,

vier Beine

und ein Kopf,

aber mit zwei Gesichtern hatten.

So seien sie glücklich

und vollständig

gewesen.

So vollständig

und komplett,

beinahe perfekt,

dass die Götter aus Frucht,

wir könnten unsere Ehrfurcht verlieren

uns Menschen in zwei spalteten.

Sie spalteten uns in zwei,

damit unsere Hälften

elendig umherwandern

in ewiger Sehnsucht.

Sehnsucht,


nach der anderen Hälfte

unserer Seele,

unser selbst,

die uns komplett

und glücklich machen

und vervollständigen

sollte.

Es wird gesagt,

dass es ein unausgesprochenes Verständnis

geben würde,

wenn man seine Hälfte,

sein Gegenstück

findet.

Man würde augenblicklich

in eine Einheit

verschmelzen

und aus zwei

würde wieder

eins

werden.


So machen sich jährlich

viele tausende Menschen

auf die Suche,

geleitet

von jener Sehnsucht,

nach ihrer Hälfte,

von der sie damals

getrennt wurden.

In der Liebe

Soll die Antwort

Auf die Frage liegen,

den auf der Suche

nach einem unausgesprochenen Verständnis

würde man nur

im Herzen fündig.

Also wandeln sie umher,

von Ort zu Ort,

mit den Augen weit offen

und dennoch sehen sie nichts.

Sie sehen nicht,

dass sie ihr Gegenstück

nicht etwa

bei einem anderen Menschen

zu suchen haben,

dass sie nicht

einen anderen Menschen

benötigen,

der sei vervollständigt,

dass ihr Glück,

niemals von jemand anderem

abhängen wird,

als von ihnen selbst.

In Wahrheit,

müssen wir die Augen nicht weit aufreißen,

es reicht schlicht

auf die richtigen Stellen

zu blicken.

Denn oftmals findet sich

das sehnlich Erwünschte

Und lang Gesuchte

Vor der eigenen Nase liegen.

So bin ich überzeugt,

dass wir lediglich

in den Spiegel

zu schauen haben

Haben wir

unsere Ehrfurcht für uns selbst,

unseren Körper,

unsere Seele

und unseren Geist

zurückgewonnen.

Haben den Kampf aufgegeben,

jedoch nicht unsere Waffen,

dafür unsere Masken niedergelegt.

Darunter kommen zwei Gesichter hervor.

Zwei Gesichter

Unser Selbst,

der Unbeschwertheit

und der Gewissenhaftigkeit,

die sich nun ansehen

und sich einfach so

verstehen,

sich dann in die Arme nehmen

und augenblicklich

in eine Einheit

verschmelzen

und aus zwei

wird wieder ein,

ein Mensch,

der zu sich selbst fand.


Soy






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